
Zur Geschichte St. Georgens
Markgraf Christian Ernst genehmigte seinem Sohn Georg Wilhelm 1702 den Bau einer eigenen Planstadt mit dem Namen St. Georgen. Schutzpatron war der protestantische Heilige Georg. 1705 gründete Erbprinz Georg Wilhelm in seiner neuen Stadt einen Ritterorden, dem er ein Schloss und eine Kirche widmete. mehr...

Markgraf Georg Wilhelm (1678-1726)
Der Bayreuther Markgraf war einerseits erfolgreicher Kriegsherr, andererseits auch Musenfürst. Besondere Vorliebe hegte er für den Karneval, für Opernaufführungen und das Theater. Sein liebstes Bauprojekt war die Planstadt St. Georgen. mehr...

Die Typenhäuser
Markgraf Georg Wilhelm ließ für seine Planstadt einen besonderen Typ von Haus entwerfen, der den historischen Straßenzug St. Georgen ausmacht. Sein Ziel war es, neue Siedler anzulocken und die Wirtschaft anzukurbeln. mehr...

Die Ordenskirche
Die Ordenskirche erhielt ihren Namen von dem Ritterorden "l`ordre de la sincérité". Sie diente während der gesamten Markgrafenzeit als Versammlungsort der Ordensritter. Überdies war sie von Anfang an die protestantische Pfarrkirche des Viertels. mehr...
Das Prinzessinnenhaus
1722 ließ Georg Wilhelm ein eigenes Schlösschen für die in Ungnade gefallene ledige Bayreuther Prinzessin Christiane Sophie an der Markgrafenallee bauen. Seither haben das Palais und seine Anbauten eine ungewöhnliche Entwicklung genommen: von der Nervenheilanstalt über die Lebkuchenfabrik. mehr...

Das markgräfliche Zucht- und Arbeitshaus
Zucht und Ordnung für St. Georgen: Der Landesfürst Georg Wilhelm ließ 1724 an der Markgrafenallee ein eigenes Gefängnis errichten, um sein Territorium von "Gesindel" zu säubern. mehr...
